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Captain Fantastic - Einmal Wildnis und zurück

R
Genre: Drama
In Theaters:
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In den Wäldern an der Nordwestküste der USA, abseits jeglicher Zivilisation, lebt der überzeugte Aussteiger Ben mit seiner Familie. Ben versucht seine sechs Kinder durch ein rigoroses körperliches und geistiges Training so gut wie möglich physisch und intellektuell auf die Schwierigkeiten, die einem im Leben begegnen können, vorzubereiten. Dies ist seine Vorstellung davon, was es bedeutet, ein Vater zu sein. So lehrt er seine Kinder, dass Cola vergiftetes Wasser ist und bringt ihnen bei, in der Wildnis zu überleben, wozu es auch gehört Hirsche zu erlegen, was ihm naturverbundener erscheint und für ein Leben als Selbstversorger unvermeidlich ist. Wenn andere im Dezember Weihnachten feiern, begeht die Familie den Noam-Chomsky-Tag, weil Ben nicht möchte, dass seine Kinder an eine erfundene Figur glauben und auch Christen generell nicht mag. Infolge ihrer Erziehung lesen die Kinder Middlemarch, können die Bill of Rights auswendig aufsagen und über den Marxismus debattieren. Zudem hat Ben seinen Kindern beigebracht ganz offen über Sex zu sprechen, meist indem er Anekdoten aus seiner eigenen Jugend erzählte. Bens Frau Leslie lässt ihn gewähren. Die besondere Erziehung, die den Kindern zuteil wird, sorgt allerdings auch oft dafür, dass sie sich außerhalb der Familie, wenn sie sich in der realen Welt bewegen, nicht wirklich zurecht finden und dort auffällig verhalten. So geschieht es, dass sie ihre Idylle verlassen müssen, als Bens Frau, die an einer Bipolaren Störung leidet, Selbstmord begeht und die Familie der überzeugten Buddhistin einen letzten Wunsch erfüllen möchte und ihre Überreste eine öffentliche Toilette hinunter spülen will. Hierzu müssen sie allerdings die moderne Gesellschaft bereisen, was für die Kinder ungleich schwerer ist, weil sie das Leben außerhalb des Waldes nie kennengelernt haben. Sie machen sich in ihrem blau lackierten, umgebauten Schulbus, den sie Steve nennen, auf die Reise nach Arizona, denn auch wenn Leslies Vater eigentlich verboten hat, dass Ben dorthin kommt, wollen er und die Kinder sehen, ob die Bestattung ihrem letzten Willen nach stattfindet. Auch wenn ihr Bildungsgrad weit über dem von anderen Kindern in ihrem Alter liegt, bestauen sie auf ihrer Reise ungläubig den Materialismus und Verschwendung der zeitgenössischen amerikanischen Kultur. Auch die Lebens- und Denkweisen der Verwandten, auf die sie treffen, wirken auf sie sonderbar, was umgekehrt genauso ist. Leslies gut situierte Schwester Harper und ihr Mann haben ihre Kinder völlig anders erzogen. Ben hält von deren Erziehungsmethoden allerdings nur wenig und versucht, die Überlegenheit seines pädagogischen Programms zu demonstrieren. Harpers Kinder hantieren meist mit ihren Handys oder messen ihre Kräfte in Shooter-Spielen, und Bens Kinder erkennen schnell, wie sehr sie sich von ihren Altersgenossen unterscheiden.

Director:

Matt Ross
Screenplay: Matt Ross
Studio: Others
DVD Release: 2016-12-27 00:00:00.0
Tagline: No Tagline yet.
Synopsis
In den Wäldern an der Nordwestküste der USA, abseits jeglicher Zivilisation, lebt der überzeugte Aussteiger Ben mit seiner Familie. Ben versucht seine sechs Kinder durch ein rigoroses körperliches und geistiges Training so gut wie möglich physisch und intellektuell auf die Schwierigkeiten, die einem im Leben begegnen können, vorzubereiten. Dies ist seine Vorstellung davon, was es bedeutet, ein Vater zu sein. So lehrt er seine Kinder, dass Cola vergiftetes Wasser ist und bringt ihnen bei, in der Wildnis zu überleben, wozu es auch gehört Hirsche zu erlegen, was ihm naturverbundener erscheint und für ein Leben als Selbstversorger unvermeidlich ist. Wenn andere im Dezember Weihnachten feiern, begeht die Familie den Noam-Chomsky-Tag, weil Ben nicht möchte, dass seine Kinder an eine erfundene Figur glauben und auch Christen generell nicht mag. Infolge ihrer Erziehung lesen die Kinder Middlemarch, können die Bill of Rights auswendig aufsagen und über den Marxismus debattieren. Zudem hat Ben seinen Kindern beigebracht ganz offen über Sex zu sprechen, meist indem er Anekdoten aus seiner eigenen Jugend erzählte. Bens Frau Leslie lässt ihn gewähren. Die besondere Erziehung, die den Kindern zuteil wird, sorgt allerdings auch oft dafür, dass sie sich außerhalb der Familie, wenn sie sich in der realen Welt bewegen, nicht wirklich zurecht finden und dort auffällig verhalten. So geschieht es, dass sie ihre Idylle verlassen müssen, als Bens Frau, die an einer Bipolaren Störung leidet, Selbstmord begeht und die Familie der überzeugten Buddhistin einen letzten Wunsch erfüllen möchte und ihre Überreste eine öffentliche Toilette hinunter spülen will. Hierzu müssen sie allerdings die moderne Gesellschaft bereisen, was für die Kinder ungleich schwerer ist, weil sie das Leben außerhalb des Waldes nie kennengelernt haben. Sie machen sich in ihrem blau lackierten, umgebauten Schulbus, den sie Steve nennen, auf die Reise nach Arizona, denn auch wenn Leslies Vater eigentlich verboten hat, dass Ben dorthin kommt, wollen er und die Kinder sehen, ob die Bestattung ihrem letzten Willen nach stattfindet. Auch wenn ihr Bildungsgrad weit über dem von anderen Kindern in ihrem Alter liegt, bestauen sie auf ihrer Reise ungläubig den Materialismus und Verschwendung der zeitgenössischen amerikanischen Kultur. Auch die Lebens- und Denkweisen der Verwandten, auf die sie treffen, wirken auf sie sonderbar, was umgekehrt genauso ist. Leslies gut situierte Schwester Harper und ihr Mann haben ihre Kinder völlig anders erzogen. Ben hält von deren Erziehungsmethoden allerdings nur wenig und versucht, die Überlegenheit seines pädagogischen Programms zu demonstrieren. Harpers Kinder hantieren meist mit ihren Handys oder messen ihre Kräfte in Shooter-Spielen, und Bens Kinder erkennen schnell, wie sehr sie sich von ihren Altersgenossen unterscheiden.
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